Aus Schmerz geboren.
Aus Hunger geschmiedet.
Ein Stich genügt.
Abgrund!
Flamme!
Abgrund!
Flamme!
Schwarz ist der Schaft
Violett ist der Dampf
Ein Atem aus Nacht
Ein hungriger Kampf
Sie kommt nicht wie Licht
Sie kommt nicht wie Gnade
Sie findet den Riss
Und öffnet die Wunde
Ein Stich
Ein Schrei
Ein Splitter bleibt
Er gräbt sich tiefer
Bis alles zerreißt
Abgrundflamme!
Brenn dich in mein Fleisch!
Abgrundflamme!
Mach die Seele weich!
Einmal berührt
Nie wieder frei
Abgrundflamme!
Der Schmerz bleibt dabei!
Der Speer wird kurz
Der Speer wird lang
Du misst die Distanz
Doch misst sie falsch
Ein Schritt zurück
Ein falscher Mut
Dann bohrt sich die Spitze
In Schuld und Blut
Sie jagt
Sie lacht
Sie lässt dich nicht
Die violette Flamme
Kennt dein Gesicht
Abgrundflamme!
Brenn dich in mein Fleisch!
Abgrundflamme!
Mach die Seele weich!
Einmal berührt
Nie wieder frei
Abgrundflamme!
Der Schmerz bleibt dabei!
Ich war im Dunkel.
Ich war allein.
Jetzt trägt mein Schmerz
Ein schwarzes Eisenkleid.
Kein Held.
Kein Schild.
Kein reines Licht.
Nur Hunger,
der aus Wunden spricht.
Grabe!
Tiefer!
Brenne!
Weiter!
Grabe!
Tiefer!
Brich den Feind!
Grabe!
Tiefer!
Brenne!
Weiter!
Wer innerlich zerbrochen ist,
gehört dem Speer allein!
Die Fuchsfeuer steigen
Wie Geister im Feld
Sie suchen die Angst
Bis der Mut zerfällt
Kein sauberer Tod
Kein edler Schlag
Nur Asche im Atem
Und Nacht nach dem Tag
Abgrundflamme!
Brenn dich in mein Fleisch!
Abgrundflamme!
Mach die Seele weich!
Einmal berührt
Nie wieder frei
Abgrundflamme!
Der Schmerz bleibt dabei!
Abgrundflamme!
Jage durch die Nacht!
Abgrundflamme!
Bis der letzte bricht und kracht!
Einmal verwundet
Für immer markiert
Abgrundflamme!
Der Abgrund marschiert!
Abgrund!
Flamme!
Ein Stich genügt.
Abgrund!
Flamme!
Der Schmerz betrügt.
Abgrund!
Flamme!
Der Speer vergisst dich nicht.